Kräftige Investition in den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen

In den Erhalt und die Sanierung des Straßennetzes im Südwesten sollen 2020 trotz Corona-Krise rund 580 Millionen Euro investiert werden. Davon profitiert auch der Alb-Donau-Kreis, wo über 20 Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

„Die grün-geführte Landesregierung investiert seit Jahren massiv in den Erhalt von Straßen und Brücken. Diese Linie wollen wir auch in Zeiten von Corona beibehalten“, betont der Grüne Abgeordnete Jürgen Filius. „Eine schnelle Straßensanierung ist ein Gebot der Vernunft. Es ist klüger, kleine Löcher so früh wie möglich zu beseitigen, als das Problem auf die lange Bank zu schieben“, so Filius weiter.

Unter anderem werden die Lonetalbrücke bei Setzingen, drei Brücken bei Laichingen sowie die Überführung L 1232 bei Amstetten saniert. Fahrbahndeckenerneuerungen erfolgen u.a. zwischen Gerhausen-Blaustein, Feldstetten-Suppingen, sowie bei den Ortsdurchfahrten Lonsee, Tomerdingen, Merklingen und Asselfingen.

Im Sanierungsprogramm 2020 werden landesweit insgesamt mehr als 320 neue Maßnahmen umgesetzt: Für den Erhalt von Bundesfernstraßen stellt der Bund voraussichtlich 425 Millionen Euro zur Verfügung, für Landesstraßen gibt das Land rund 153 Millionen Euro aus. Zum Programm gehören neben Fahrbahndeckenerneuerungen und Lärmschutzwänden auch ein Steigensanierungsprogramm, die Ertüchtigung kommunaler Brücke sowie Belagserneuerungen an Geh- und Radwegen.

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