Modernisierung Donaustadion – Filius wendet sich mit Brief an Ministerin

Nachdem der Stadtrat sich in einer Klausursitzung zur Modernisierung des Donaustadions ausgesprochen hat, hat Jürgen Filius sich am 26.09. mit einen Brief an die Staatsministerin Schopper gewandt und hofft, dass in Stuttgart bald ebenfalls eine Entscheidung zugunsten des Ausbaus getroffen wird:

Sehr geehrte Frau Ministerin Schopper,

ich darf Bezug nehmen auf unsere Gespräche in obiger Angelegenheit. Ich kann nunmehr mitteilen, dass die Stadt Ulm im Einvernehmen mit dem Gemeinderat auf der Klausurtagung am vergangenen Wochenende die Sanierung und Modernisierung des Donaustadions zur Ermöglichung nationaler bzw. internationaler Meisterschaften der Leichtathletik Priorität eingeräumt hat (siehe Pressemitteilung der Stadt Ulm als Anlage).

Voraussetzung zur Realisierung ist jedoch aus Sicht der Stadt Ulm, dass das Land Baden-Württemberg das Investitionsvorhaben maßgeblich finanziell unterstützt. Aus meiner Sicht ist es nunmehr dringend geboten, nicht nur positive Signale aus Stuttgart in dieser Angelegenheit zu senden, sondern die Unterstützung zumindest schriftlich zuzusichern. Die Modernisierung des Stadions steht im Interesse des Landes Baden-Württembergs, denn das Ulmer Donaustadion ist die einzige Sportstätte im Land, die überregionale Leichtathletikwettkämpfe ermöglichen kann. Sowohl der DLV als auch der Württembergische Verband stehen hinter dem Standort Ulm.

In unseren Gesprächen wurde auch bereits die Zuwendungshöhe erörtert. Die Stadt Ulm geht nach bisherigem Stand von einem Kostenvolumen von ca. 20 Mio. EUR aus. Ich halte es für sinnvoll, das Projekt mit 40 % der Bausumme zu unterstützen, jedoch zur Sicherheit die zuwendungsfähige Beteiligung des Landes auf 8 Mio. EUR zu begrenzen. Für eine nunmehr zeitnahe Entscheidung wäre ich sehr dankbar.

Für weitere Informationen stehe ich, aber auch die Stadt Ulm sowie die Fraktionsvorsitzenden des Ulmer Gemeinderates (Grüne: Dr. Richard Böker, CDU: Thomas Kienle, FWG: Reinhold Eichhorn, SPD: Martin Ansbacher) zur Verfügung.

 

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