Land fördert Restaurierung des Ulmer Münsters mit 500.000 EUR; Amstetten-Reutti erhält 12.790 EUR für die Sanierung der ev. Kirche

Ulm – Das Land Baden-Württemberg fördert den Erhalt und die Sanierung von Denkmalen mit einer Millionensumme: 500.000 Euro fließen in diesem Jahr in die Sanierung des Ulmer Münsters und die Gemeinde Amstetten erhält 12.790 Euro für die Sanierung des Dachtragwerks und Außenputz der ev. Kirche St. Ägidius und St. Katharina. „Denkmale sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Der Schutz von Baudenkmalen ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte. Unter Grün-Schwarz stellen wir sicher, dass die Monumente langfristig in gutem Zustand erhalten bleiben“, sagt Jürgen Filius. „Ich freue mich, dass das Ulmer Münster erneut Geld vom Land erhält und die Ulmer evangelische Hauptkirche weiter saniert werden kann und dass Amstetten-Reutti mit dem Zuschuss eine wichtige Sanierung der Kirche verwirklichen kann.“

Landesweit stehen in diesem Jahr insgesamt 15,9 Millionen Euro für das Denkmalförderprogramm zur Verfügung. In der ersten Tranche werden rund 5,3 Millionen Euro ausgeschüttet.

Generell unterstützt das Land alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen und alte Industrieanlagen durch staatliche Zuschüsse. Das Land erhält das Geld aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg.

Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90 000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 60 000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. „Mit dieser Vielfalt zählt das Land-Baden-Württemberg zu einem der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands.

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