Stadt Ulm und „Verband Region Schwäbische Alb“ erhalten Förderung für Digitalisierungskonzepte

Für das Projekt „So geht Zukunft! – Innovation aus dem Wohnquartier für die Stadt“ wurde Ulm beim Landeswettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ am Donnerstag in Stuttgart prämiert. Die Stadt erhält für ihr Digitalprojekt 880.000 Euro vom Land. Gemeinsam mit Ulm dürfen sich auch Städte Heidelberg, Karlsruhe und Ludwigsburg ab sofort Digitale Zukunftskommune nennen.

„Ich freue mich, dass die Stadt Ulm für ihr Konzept ausgezeichnet wurde. Es zeigt, wie sehr man sich hier wegweisende Gedanken zur Gestaltung unserer Zukunft macht“, sagt Landtagsabgeordneter Jürgen Filius. Mit dem Projekt will die Stadt das Wohnquartier „Alter Eselsberg“ mit dem neu entstehenden Wohnquartier „Am Weinberg“ digital zusammenführen und vernetzen.

Der „Verband Region Schwäbische Alb“ wurde als einer der Kommunalverbünde ausgezeichnet, die in den kommenden zehn Monaten mit jeweils bis zu 45.000 Euro dabei unterstützt werden, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Mindestens vier Kommunen werden daraus ausgewählt, die ihre Strategien dann mit jeweils bis zu 100.000 Euro Landesförderung umsetzen können.

Grünen-Abgeordneter Jürgen Filius: „Mit dem Landeswettbewerb belohnen wir wegweisende Ideen und weitsichtige Strategien zur Digitalisierung, die anderen Kommunen als Vorbild dienen und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort künftig das Leben erleichtern können.“

Mit der Auszeichnung verfolgt die Landesregierung das Ziel, erfolgreiche Digitalprojekte hin zu bürgernahen Dienstleistungen und grundlegenden Infrastrukturen zu stärken und Digitalstrukturen in den Kommunen nachhaltig und flächendeckend aufzubauen.

20180503_PM_Preisverleihung Digitale Zukunftskommune (Pressemitteilung des MInisteriums)

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