Verabschiedung des Landeshaushalts bringt vorzeitige Bescherung für Ulm und die Region

Ulm erhält u.a. Gelder für die Förderung von Gedenkstätten, den Ersatzneubau der Hochschule Ulm sowie für die Bereiche Kultur und Justiz

Der baden-württembergische Landtag hat heute den Haushalt für die kommenden zwei Jahre verabschiedet. „Dieser Doppelhaushalt spricht eine klare Sprache: Wir machen unser Land fit für die Zukunft und setzen dem Sanierungsstau ein Ende. Ich freue mich, dass wir im Landeshaushalt wichtige Gelder für Ulm und die Region verankern konnten“, so Jürgen Filius MdL.

Gelder für notwendige Baumaßnahmen fließen u.a. für den Ersatzneubau Oberer Eselsberg der Hochschule Ulm (rund 38,4 Mio. Euro) und dessen Erstausstattung (1,9 Mio. Euro) sowie für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen der Universität Ulm. „Mit dem Ersatzneubau der Hochschule Ulm fördern wir die bessere Vernetzung der Studierenden sowie den Campus Oberer Eselsberg als Hochschul- und Wissenschaftsstandort“, so Jürgen Filius weiter.

„Die Förderung des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg sowie die Errichtung eines Erinnerungszeichens für die Ulmer Opfer von Zwangssterilisation und „Euthanasie“ lag mir besonders am Herzen. Gerade in politisch unruhigen Zeiten ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind. Mein Dank gilt allen demokratischen Parteien, die sich für die Förderung eingesetzt haben“, so Abgeordneter Filius. Auf die Förderung einigten sich die Fraktionen von Grüne, CDU, SPD und FDP.

Allein für den Theaterbereich in der Region stellt das Land mehr als 10. Mio Euro zur Verfügung. Bezuschusst werden u.a. das Theater Ulm, die Junge Ulmer Bühne, das Erste Ulmer Kasperletheater sowie die Theaterei Herrlingen. „Kunst kann Brücken bauen, weil unterschiedlichste Menschen in Museen, Theatern und Konzerthäuser aufeinandertreffen und sich austauschen. Kulturelle Einrichtungen leisten damit einen wichtigen Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Deshalb freue ich mich über die Förderung der Theater in der Ulmer Region und werde mich auch weiterhin für den Ausbau der Kulturförderung und der kulturellen Bildung einsetzen“, betont Jürgen Filius.

„Als rechtspolitischer Sprecher meiner Fraktion begrüße ich die Schaffung von insgesamt 421 Neustellen für die Justiz in Baden-Württemberg sehr und freue mich, dass davon auch die Gerichte, die Staatsanwaltschaft und der Vollzug in Ulm profitieren“, so Jürgen Filius abschließend.

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