Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Jürgen Filius, MdL: „Fuß- und Radverkehr spielen entscheidende Rolle für die Mobilitätswende“

„Der Ausbau der Fuß- und Radinfrastruktur geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Fuß- und Radverkehrsförderung“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Jürgen Filius. Die Stadt Ulm und der Alb-Donau-Kreis profitieren von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Die Radwege am Knotenpunkt der Wieland-/ Eberhardt-/ Talfinger Straße, die Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs an der Gänslände, Gideon-Bacher- und Berblinger Straße sowie am Eselsberg am Weinbergweg finden sich bereits im laufenden Bauprogramm für 2020. Neu ins Bauprogramm 2021 aufgenommen wurden die Radwege zum Lückenschluss zwischen Dornstadt und Scharenstetten und an der Ulmer Straße zwischen Dornstadt und Tomerdingen, sowie zwischen Lonsee und Radelstetten.

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Fuß- und Radwege verbessert sich die Infrastruktur in Ulm deutlich“, betont MdL Filius.  „Radfahren und zu Fuß gehen ist gesund und ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr 143 neue Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 70 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist fast eine Vervierfachung innerhalb von drei Jahren. 2018 betrug die Förderhöhe noch 18 Millionen Euro.

Verwandte Artikel