Förderprogramm für Städtebau

Jürgen Filius, MdL (Grüne): „Wir gehen die dringend benötigten städtebaulichen Maßnahmen an“

Die Kommunen Beimerstetten, Blaustein, Dietenheim, Oberdischingen und Ulm erhalten insgesamt 3.551.000 Euro in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2021. Hiervon erhält Beimerstetten 1.200.000 Euro für Maßnahmen zur Stärkung und Aufwertung des Ortsbildes sowie zur energetischen Sanierung von Gebäude. Blaustein erhält eine Finanzhilfe in Höhe von 500.000 Euro für das laufende städtebauliche Erneuerungsgebiet im Stadtzentrum. Dietenheim wird mit 800.000 Euro Finanzhilfe zur städtebaulichen Erneuerung im Stadtkern III unterstützt. Oberdischingen erhält 51.000 Euro zur Sanierung der Mehrzweckhalle mit Lehrschwimmbecken. Die Stadt Ulm erhält eine Förderung von 1.000.000 Euro für die Platzgestaltung und zu Modernisierungsmaßnahmen im Wengenviertel. Dies teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Insgesamt stehen rund 265 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 361 Maßnahmen zur Verfügung.

„Mit diesen Mitteln setzen wir vor Ort notwendige Maßnahmen um, um unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt MdL Filius.

Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von Wohnungen, über die Weiterentwicklung bestehender Zentren bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz.

Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung. „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, so Filius.

Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an ein zentrales Vorhaben an – die Entwicklung und Stärkung der Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land“, betont Filius.

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