Landtagsabgeordneter Jürgen Filius für Ergebnisoffenheit und einen wissenschaftsbasierten Prozess bei der Endlagersuche

Wie heute durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung bekannt gegeben wurde, gehört auch der Großraum Ulm und Teile der Schwäbische Alb zu den Teilgebieten, die im nationalen Suchprozess für ein Atommüllendlager weiter untersucht werden sollen.

Der Ulmer Landtagsabgeordnete Jürgen Filius sagt dazu: „Selbstverständlich freut sich kein Mensch über den Gedanken, in seiner Nähe ein Atommüllendlager zu haben. Und dennoch ist für mich ganz klar: wir müssen der Suche nach einem Endlager gegenüber ergebnisoffen sein. Wo dieses Lager einmal sein wird, darf nur aufgrund wissenschaftsbasierter Kriterien entschieden werden, jenseits jeglichem politischen Kalkül und regionalen Empfindlichkeiten. Es geht um nichts weniger als um die Frage, wo wir am sichersten über Millionen Jahre hinweg extrem radioaktiven Müll lagern können.“

„Völlig fehl am Platz sind für mich Aussagen wie von der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer im Januar, dass bei uns kein Platz für ein Endlager sei. Gerade eine Partei, die stets hinter der Atomkraft stand, kann sich jetzt nicht aus der Verantwortung ziehen! Solche Äußerungen, wie auch die ablehnende Haltung des bayerischen Ministerpräsidenten, zerstören einen offenen wissenschaftsbasierten Prozess und machen aus diesem ein politisch-emotionales Gerangel, getragen von Stimmungen und nicht von Fakten“, so MdL Filius abschließend.

 

Verwandte Artikel