„Bienenstrom“ statt Maisanbau

Bei einem Besuch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zeigte sich Jürgen Filius begeistert von der blühenden Landschaft: „Mehrjährige Pflanzenmischungen tragen nicht nur zur Biodiversität in den Agrarlandschaften bei, es wird auch „Bienenstrom“ erzeugt.

Auch Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) ist vom Anbau der „Bunten Biomasse“ überzeugt. Auf einer Fläche von derzeit 24 ha werden durch eine einmalige Aussaat für 5 Jahre nur noch zum Abernten für die Biogasanlage befahren. Ein Verdichten und Erosionen der Böden wird so verhindert.

Die Nahrungsressourcen für Wild- und Honigbienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten werden verbessert; auch Vögel und Fledermäuse profitieren – nicht zuletzt durch den geschaffenen Lebensraum für Bodenbrüter.

Die Biogasanlage liefert den erzeugten Strom an die Stadtwerke Nürtingen. Von dort können Stromkunden den für 1 Ct/kwh teureren „Bienenstrom“ beziehen und ebenfalls einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten.

Im nächsten Wirtschaftsjahr ist der Anbau von weiteren 10 ha allein im Biosphärengebiet Schwäbische Alb geplant.

Verwandte Artikel